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Mitarbeiterführung als Kerndisziplin zur Bindung und Gewinnung von Fachkräften im Baugewerbe

Auch wenn viele kleinere Familienunternehmen aus der Baubranche nicht wirklich viel über Employer-Branding wissen, müssen diese sich den Bedingungen, die der Arbeitsmarkt vorgibt, stellen. Dazu kommt, dass ihnen oft das Know-how zur Entwicklung ihrer Arbeitgebermarke fehlt. Die Branche insgesamt ist aber bemüht nachzuholen, was sie über die letzten Jahre versäumt hat.

Identifikation, Motivation und Leistungsbereitschaft im Bauunternehmen

Mitarbeiter wollen heute nicht einfach nur einen Job. Sie können sich mittlerweile aussuchen, zu welchem Bauunternehmen sie gehen. Und sie werden dort bleiben, solange es attraktiv genug ist. Ihr Ziel ist, in einem modernen und gut geführten Bauunternehmen zu arbeiten.

Motivations- und Leistungsreserven dagegen gibt es in jedem Unternehmen. Stellt sich die Frage, wie viele. Was wird mit dem Begriff Führungspersönlichkeit verbunden? Was gehört dazu, um als Führungskraft im Bauunternehmen ein Maximum an Führungsleistung auf die Mitarbeiter zu übertragen und möglichst viele Motivationsreserven freiwillig abzuschöpfen? Welche Bedeutung hat die Führungspersönlichkeit für die Bindung bestehender und Gewinnung neuer Fachkräfte?

FÜHRUNG MIT KLAREN INHALTEN ZUM ERLEBNIS MACHEN

FÜHRUNGSERFOLG BESTEHT AUS EINER STRUKTURIERTEN VORGEHENSWEISE IN ALLE RICHTUNGEN

Mitarbeiterbefragung zeigt das Stärkepotenzial

Des Rätsels Lösung liegt in der erlebten Jobrealität im Bauunternehmen selbst. Diese über eine professionelle Mitarbeiterbefragung abzugreifen, lohnt immer. Damit werden wertvolle Informationen gewonnen, die das Stärkeprofil des Bauunternehmens als Arbeitgeber zielführend beschreiben und dadurch die Kerndisziplin Führung reflektieren.

Ergebisse aus Mitarbeiterbefragungen stärken Mitarbeiterbindung

Die Mitarbeiterbefragung ist für das Bauwesen ein wichtiges Instrument zur Schaffung von Klarheit. Klarheit bezüglich der Qualität des Bauunternehmens als Arbeitgeber. Betriebsklima, Work-Life-Balance und Führung im Unternehmen sind emotional- berührenden Themen. Bauunternehmen müssen sich von ihrer besten Seite zeigen, um Fachkräfte und High-Potentials anzusprechen. Informationen aus Mitarbeiterbefragungen sind bestens geeignet, um das zu tun. 

Bekanntheit der Produkt- und Dienstleistungsmarke auf Arbeitgebermarke ausdehnen

Als Arbeitgeber sind KMU aus dem Baugewerbe in ihrer Region meist weniger bekannt. Aber als Haushersteller. Die Verbindung zur bekannten Produkt- und Dienstleistungsmarke des Bauunternehmens liegt also auf der Hand. Qualitätsanbieter zum Beispiel, die konkrete Bewertungen aus Mitarbeiterbefragungen wie ein Produkt auf ihrer Homepage beschreiben oder Befragungsergebnisse im Internet veröffentlichen, stärken ihr Image als attraktiver Arbeitgeber.

Imagearbeit und aktive Pflege des Arbeitgeberimages sind wichtige Themen. Sie tragen zu mehr Sichtbarkeit der Marke als Arbeitgeber bei und erhöhen dessen Bekanntheit. Ein positiver Auftritt des Bauunternehmens im Arbeitnehmermarkt gehört zu den sinnvollsten Investitionen, die ein Bauunternehmer tätigen kann.

Präsentation der Ergebnisse in der Außendarstellung

KMU aus dem Baugewerbe tun sich meist schwer in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Dabei ist Attraktivität in der Außendarstellung wichtiger als je zuvor. Jedes neue oder gut gelungene Projekt beinhaltet Chancen, sich als Bauunternehmen positiv zu besetzen. Da der Ruf, insbesondere bei Bauträgern, nicht der beste ist, kommt es gerade darauf an, den eigenen Mitarbeitern und möglichen Arbeitnehmern ein positives Bild als Arbeitgeber zu vermitteln.

Employer-Branding beschäftigt sich mit den Ergebnissen von Führungsleistungen 

Spitzenleistungen im Unternehmen über motivierte, engagierte Mitarbeiter zu realisieren ist das Hauptziel einer Führungspersönlichkeit. Während andere Branchen bereits seit Jahren an ihren Arbeitgebermarken basteln, konnte Employer-Branding sich in der Bauwirtschaft als Reaktion auf den Fachkräftemangel bislang nicht durchsetzen. Diese Zeiten sind vorbei.

Mitarbeiterbefragung macht Stärken des Bauunternehmens deutlich

Eine repräsentative Mitarbeiterbefragung gibt den erforderlichen Input, wie es um die Zufriedenheit und Empfehlungsbereitschaft der Mitarbeiter bestellt ist. Liegen die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung vor, können die Stärken des Bauunternehmens als Arbeitgeber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt werden. Fallen diese entsprechend aus, sind es die besten Argumente, warum es für Mitarbeiter lohnt, in diesem Unternehmen zu arbeiten und zu bleiben.

Solche Bewertungen können auf verschiedene Wege nach außen kommuniziert werden. Dazu zählen Karriereseiten innerhalb der Homepage oder ein gekonnter Auftritt in den sozialen Medien. So wird der Bekanntheitsgrad gesteigert und das Unternehmen für mögliche Bewerber interessant.

Jobrealität entscheidet

Für die Mitarbeiterbindung in der Bauwirtschaft ist es von Bedeutung, was am Ende in der tatsächlichen Jobrealität ankommt. Marken-Emotionalisierung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein positives Betriebsklima spürbar ist.

Die Arbeit im Unternehmen und mit den Kolleginnen und Kollegen soll Spaß machen und das Unternehmen in Sachen Mitarbeiterführung auf der Höhe der Zeit ist. Eine Mitarbeiterbefragung liefert die Antworten.

Erfolgreiche Führungskräfte bevorzugen den kooperativen Führungsstil

Bezüglich der Chancen und Herausforderungen einer positiven Unternehmenskultur zeichnen viele, auch von uns durchgeführte, Mitarbeiterbefragungen ein klares Bild. Nahezu regelmäßig werden Defizite mit negativen Begleiterscheinungen beklagt.

Dabei stehen Kommunikation und Information ganz oben auf der Chancenliste. Sie werden sehr oft als mangelhaft bzw. defizitär identifiziert. Was Holschuld oder Bringschuld ist, ist nicht definiert. Die Folge: Der Weg in die Zukunft wird unüberschaubarer und damit für jeden Mitarbeiter unsicherer.

Führung aus dem Bauch heraus

Oft ist ein erkennbares Führungskonzept mit entsprechender Strategie als roter Faden aus Sicht der Mitarbeiter nicht auszumachen. Die Folge: Führung wird aus dem Bauch heraus, nach Laune bzw. Gutsherrenart organisiert. Maßstäbe werden verschoben. Lieblinge bevorzugt. Bewertungen aus Sicht der Mitarbeiter werden undurchsichtig, unrichtig und ungerecht gehandhabt usw.

Führungsstil ist unberechenbar

Wenn der Führungsstil eines Vorgesetzten nicht berechenbar ist, lohnt es aus Sicht der Mitarbeiter nicht, loyal zu sein. Das wird nicht honoriert. Fehlendes Vertrauen ruiniert die Basis für besonderes Engagement, weil die "menschelnde" Seite der Führungskultur fehlt. Leistung wird zu wenig bis gar nicht anerkannt bzw. gelobt.

Die Folge: Respekt voreinander und die Achtung und Beachtung als Mensch kommen zu kurz. Es wird zu wenig Aufmerksamkeit zugestanden. Die Wertschätzung als Mitarbeiter bezüglich seines Beitrages zum Gesamtergebnis fehlt, was wiederum Motivation und Leistungsbereitschaft belastet.

Belastetes Betriebsklima

Ein ungesundes Umgangs- und Betriebsklima ist für alle Beteiligten eine Katastrophe. Eine nachhaltige, konstruktive Zusammenarbeit in Teams kommt dann nicht mehr zustande. Viele kleine, subjektiv empfundene Unstimmigkeiten und Imponderabilien am Arbeitsplatz erschweren Mitarbeitern die Arbeit. Die Folge: Eine freie, unbeschwerte Entfaltung und ein "Sich-wohl-Fühlen" aus Sicht des Mitarbeiters sind nicht möglich

Das bedeutet für Sie als Bauunternehmer, Ansprüche der Mitarbeiter nicht auf Lohn- bzw. Gehaltsforderungen zu reduzieren. Diese kommen aus Sicht der Leistungsträger, aber auch neuer Bewerber, nicht an erster Stelle.

Fertigen Sie Ihre Liste immaterieller Bindungsmöglichkeiten an, die aus Ihrem Führungsstil heraus realisiert werden. Denken Sie nicht pauschal. Es gibt immer allgemeine, und es gibt sehr eigene, individuelle Vorstellungen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team der BAUHERRENreport GmbH jetzt-anfragen-1