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Fachkräftebindung und Gewinnung Herausforderungen für Führungskräfte in der Bauwirtschaft

Der Markt und mit ihm die Anforderungen an Bauunternehmer haben sich seit Mitte 2014 grundlegend verändert. Der bis dahin herrschende Wettbewerb um Kunden und Aufträge hat sich durch die nachhaltige Konjunkturbelebung deutlich verlagert. Während die Akquisition neuer Aufträge scheinbar zur Nebensache geworden ist, entbrannte ein erbitterter Kampf um verfügbare Kapazitäten aus dem Handwerker-, vor allem aber aus dem leergefegten Fachkräftemarkt.

IN KMU GEHEN DIE AUFGABEN DER FÜHRUNGSKRAFT WEIT ÜBER DEN FACHLICHEN ANSPRUCH HINAUS

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Darauf war die Mehrheit der Bauunternehmen so nicht eingestellt, obwohl Brancheninstitutionen schon Jahre zuvor auf den drohenden Fachkräftemangel im gesamten, produzierenden Gewerbe aufmerksam gemacht haben. Folglich wurde in den meisten Bauunternehmen versäumt, Themen wie Mitarbeiterbindung und Fachkräftegewinnung strategisch anzugehen, um sich den kommenden Herausforderungen angemessen stellen zu können.

KMU sollten Bewegungen im Fachkräftemarkt sehr ernst nehmen

Viele kleinere Bauunternehmen haben die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt. Während ihre Leistungsträger von Mitbewerbern und Headhuntern umgarnt werden, unternehmen sie nichts, um sich gegen diese Entwicklung zu rüsten. Im Gegenteil: Dadurch, dass nichts getan wird, riskieren sie den Verlust ihrer Leistungsträger und möglicher Nachwuchstalente.

Spätestens dann, wenn sie auf die Suche nach neuen Fachkräften gehen, stellen sie ernüchtert fest, dass ihnen der Zugang zum Fachkräftemarkt mehr als erschwert wird.

Umdenken erforderlich

Bauunternehmer in KMU sind in der Regel nicht Strategie-affin und erkennen deren Vorzüge nicht. Hier liegt die Verantwortung ausschließlich beim in der Regel gut vernetzten Bauunternehmer selbst. Dieser setzt zu seiner Entlastung maximal 2 Verkäufer/-innen und einen Bauleiter ein. Etwa 3 bis 5 zusätzliche, dafür meist nicht ausgebildete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernehmen die restlichen, ganz unterschiedlichen Aufgaben.

Das Tagesgeschäft dominiert das Geschehen auf der ganzen Linie und funktioniert auf Zuruf. So hat es in den meisten Fällen bislang ja funktioniert. Bedarf, über Bindungsmaßnahmen für die Leistungsträger oder eine Strategie zur Fachkräftegewinnung nachzudenken, gab es nicht.

Veränderte Situationen erfordern besondere Entscheidungen

Wenn Situationen sich derart gravierend verändern, müssen Bauunternehmer ihre Konsequenzen ziehen und entsprechend reagieren. Sie müssen ihre bislang funktionierende Vorgehensweise überdenken, um dauerhaft in der Erfolgsspur zu bleiben. Kleine und kleinere Bauunternehmen trifft es besonders hart. So flexibel wie diese sind, so schwer tun sie sich darin, Neuland zu betreten. Das aber ist in Sachen Mitarbeiterbindung und Fachkräftegewinnung im Baugewerbe dringend erforderlich.

Employer-Branding als strategischer Lösungsansatz

Employer-Branding als relativ junge Disziplin gehört dazu. Bauunternehmer kommen nicht daran vorbei, dieses Thema als strategischen Lösungsansatz zu erkennen und strategisch für ihr Bauunternehmen zu erschließen.

Dabei ist der Aufwand überschaubar. Er bedarf lediglich des Umdenkens vom einst klassischen Arbeitgeber zum Unternehmer, der nicht nur Jobs vergibt, sondern beschäftigte Mitarbeiter wie neue Fachkräfte als mögliche Bewerber für sein Bauunternehmen als Arbeitgeber begeistert.

Vorgehensweise einfacher als gedacht

Es macht keinen Sinn, kleineren Bauunternehmen in Mitarbeiterfragen Lösungen vorzuschlagen, die nicht auf ihre Unternehmensstruktur passen. Hier werden nahezu alle Personalentscheidungen vom Bauunternehmer in Personalunion gefällt.

Was Sinn macht, ist, gemeinsam mit den Mitarbeitern ein Arbeitgeberprofil zu erarbeiten und dieses auf bestehenden Plattformen wie Homepage oder Facebook zu veröffentlichen. Dazu bedarf es eines internen Workshops und eines kleinen Budgets für den Aufwand des Webmasters.

Das Arbeitgeberimage im Bauunternehmen

Das Thema Fachkräftemangel überschattet die Bauwirtschaft seit Jahren und wächst langsam aber sicher zur Krise heran. In vielen Unternehmen ist es mittlerweile wichtiger, sich auf die Bindung ihrer Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Fachkräfte zu konzentrieren, als neue Bauaufträge zu bekommen.

Verfügbarkeit und Kapazität am Ende

Die Verfügbarkeits- und Kapazitätsgrenzen des leergefegten Arbeitsmarktes haben weitreichende Folgen. Hier werden Aufträge abrechnungs-technisch nicht fertig. Dort können neue Aufträge nicht begonnen werden. Beides belastet Unternehmen, Mitarbeiter und Finanzen.

Mitarbeiter aktiv in Einstellungsgespräche einbinden

Positiv eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Bauunternehmer für sich nutzen, indem sie diese in Einstellungsgespräche einbinden und sie über ihre Erfahrungen und die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen berichten lassen. Das ist authentisch und in höchstem Maße glaubwürdig. Außerdem unterstützt es die Passgenauigkeit der Auswahl. Schließlich muss jede neu einzustellende Fachkraft zum Mitarbeiterteam, mit dem sie zusammenarbeiten wird, passen.

Anerkennung und Wertschätzung intensiver nutzen

Ein wichtiger Baustein in der Unternehmenskultur ist der tägliche Umgang miteinander. Hier zeigt sich, was von den noblen Vorsätzen in der Chefetage bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ankommt. Lob und Anerkennung sind wichtige Bedürfnisse, die im Tagesgeschäft leider allzu oft unterschätzt werden und deshalb untergehen.

Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich einmal mehr für die Arbeit bzw. den Stand der Arbeit bei ihren Mitarbeitern interessieren, Erledigtes nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern anerkennen und loben.

Hinter guter Bauqualität steht regelmäßig auch ein guter Arbeitgeber

Gute Bauqualität hat im Markt ein entsprechendes Qualitätsimage. Nicht nur im privaten Haus- und Wohnungsbau spielt das eine besondere Rolle. Zufriedene Bauherren sind Beweise für eine „Kümmerer-Philosophie“, die in der Regel auch auf das Unternehmen als Arbeitgeber zutrifft.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team der BAUHERRENreport GmbH jetzt-anfragen-1