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Leistungsträger im Bauunternehmen stärker vor Wettbewerbern und Headhuntern schützen

Leistungsträger sind das Rückgrat eines Unternehmens. Insbesondere in Zeiten, in denen Bauunternehmen sich vor Aufträgen nicht retten können.

In KMU ist das von noch größerer Bedeutung als in größeren Unternehmenssstrukturen. Denn in kleineren Bauunternehmen ist die Personaldecke dünn. Reserven sind nicht vorhanden. Der Abgang eines jeden Schlüsselmitarbeiters zieht oft einen gewaltigen Abfluss an Erfahrung und Know-how nach sich. Für das betroffene Bauunternehmen hat das erhebliche, manchmal sogar existenzielle Konsequenzen.

JEDE NEUE FACHKRAFT BRAUCHT IHRE ZEIT, UM EINEN LEISTUNGSTRÄGER ZU ERSETZEN

DAS GILT AUCH FÜR NACHWUCHSKRÄFTE UND SOLLTE BEI DER PLANUNG BERÜCKSICHTIGUNG FINDEN

Die schlechteste Alternative ist, wenn der Bauunternehmer selbst einspringt

In der Praxis kleinerer Bauunternehmen ist es dann nichts Ungewöhnliches, wenn der Bauunternehmer den vakanten Job übernimmt. In der Konsequenz fehlt ihm dann allerdings noch mehr Zeit, über die Gründe für den Fortgang nachzudenken und die verbleibenden Mitarbeiterbeziehungen intensiver zu pflegen. 

Führungsaufgaben werden noch weniger wahrgenommen

Statt seinen Führungsaufgaben nachzukommen und über eine stärkere Bindung seiner verbleibenden Mitarbeiter nachzudenken, handelt er sich durch die zunehmend defizitäre Führung eher weitere Schwierigkeiten ein. Der Weggang erfahrener Mitarbeiter hinterlässt nämlich deutliche Spuren mit empfindlichen Folgen für die Unternehmensabläufe. Manchmal fehlt es schlicht an einfachstem Know-how.

Mit jedem Leistungsträger geht firmenspezifisches Wissen verloren

Lang gediente, treue Weggefährten und Weggefährtinnen haben ein enormes, firmenspezifisches Wissen. Dazu kommt ihr besonderes, individuelles Fachwissen und Können. Langjährige, praktisch erlebte und täglich geübte Berufserfahrung ist nicht einfach zu ersetzen.

Jeder Bauunternehmer sollte die in Form seiner Leistungsträger vorhandene Erfahrung in seinem Unternehmen deshalb zu schätzen wissen. Erfahrungen haben ihren Wert und damit ihren Preis. Natürlich ist dies abhängig von Beruf, Stellung und Verantwortungsbereich, den der weggegangene Mitarbeiter hinterlässt. Seine Erfahrung bestand jedenfalls aus Erfolgen und Misserfolgen, Krisen und Chancen, Problemen und Lösungen, Motivation und Frust, Spannung und Langeweile.

Was in dieser Situation zu tun ist

Zunächst sollte darüber nachgedacht werden, wie in der bis zum endgültigen Abgang verbleibenden Zeit verfahren wird:

  • was sind die Gründe für den Abgang des Mitarbeiters?
  • wie können weiterere Kündigungen verhindert werden?
  • welches Wissen muss gesichert werden?
  • auf welche Schultern könen Arbeitsbereiche vorübergehend verlagert werden?
  • wie kommt das Unternehmen zeitnah an Ersatz?

Vorrangig ist auf jeden Fall, die Mitarbeiterbindung im Unternehmen zu stärken. Der Weggang eines Leistungsträgers liegt regelmäßig nicht an der Vergütung. Meistens ist dies eine Frage der Stärke seiner emotionalen Bindung an den Bauunternehmer. Und diese betrifft alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen gleichermaßen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das Team der BAUHERRENreport GmbH jetzt-anfragen-1