Vorteile jetzt nutzen:

telefonkontakt

industriepreis-best-of-2015-bhr

Newsletter / Know How-Brief von BAUHERRENreport

Bauherren-Portal Banner

hinweis-bauherren-portal-2Unser Bauherren-Portal,
Ihr Mehrwert!

hier klicken

 

 

ifb siegel gold 2018 Permanent in Prüfung

Logo-HP-2

HANDWERKERreport Banner

 

offensive-gutes-bauen

BAUHERRENreport-VideoVideoPlayer-BHR

Download
Imagebroschüre

Imagebroschuere

topb employer branding innovative wegeschatten-banner

Arbeitszufriedenheit als Chance zur Verstärkung der Mitarbeiterbindung erkennen

Die Zufriedenheit von Mitarbeitern mit ihren Aufgaben und ihrer Arbeit nimmt wesentlichen Einfluss auf den Bindungswillen und die Bindungsstärke zu ihrem Arbeitgeber. Inhaltlich beschreiben Mitarbeiter mit der Arbeitszufriedenheit die emotionale Bewertung von Arbeit und Arbeitsumfeld.

IN DIESEM BAUUNTERNEHMEN IST DIE MITARBEITERBINDUNG STARK AUSGEPRÄGT

 

DAS BETRIEBSKLIMA STEHT FÜR DAS SOZIALE VERHALTEN ZUEINANDER UND DEN TEAMGEIST

Das, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Arbeit denken, empfinden und fühlen, kann positiv oder negativ sein. Auf alle Fälle beeinflusst jede Bewertung von Mitarbeitern, egal ob subjektiv, Situations-bedingt oder nicht, ihre Zufriedenheit und emotionale Bindung an das Unternehmen.

Jobrealität muss Erwartungen und Anforderungen entsprechen

Diese drückt sich in der Einstellung, im Verhalten und in den erzielten Ergebnissen aus. Je zufriedener Arbeitnehmer sind, desto mehr fühlen sie sich an das Unternehmen gebunden und umso weniger wollen sie dieses verlassen. Um zu erreichen, dass Mitarbeiter nachhaltig zufrieden sind, müssen einerseits deren Erwartungen und Anforderungen der Jobrealität vor Ort entsprechen. Andererseits sollten Hindernisse und Mängel, die ihre Zufriedenheit beeinträchtigen, entsprechend beseitigt bzw. abgestellt werden.

Um beides herauszufinden leistet eine Mitarbeiterbefragung gute Dienste. Eine freiwillige, aber schriftlich-verbindlich durchgeführte Befragung generiert authentische und damit glaubwürdige Bewertungen zur Jobrealität und zu den Führungsreserven.

Gallup-Studie© 2018: 14 Prozet der Mitarbeiter fühlen sich nicht an Arbeitgeber gebunden

Laut einer Studie der Gallup-Organisation ist die Mitarbeiterbindung an Unternehmen in Deutschland erschreckend gering. Entsprechend fällt die Identifikation und Leistungsbereitschaft der befragten Mitarbeiter im „Gallup Engagement Index 2018“ aus. Die Experten kommen zu dem Ergebnis, dass sich nur ein kleiner Anteil der Arbeitnehmer in Deutschland ihrem Unternehmen als Arbeitgeber gegenüber emotional verbunden fühlt.

Ein Siebtel, so die Aussage der Experten, habe keinerlei Bindung zu ihrem Arbeitgeber und bereits innerlich gekündigt. Für ein kleineres Bauunternehmen kann das zur Bedrohung werden, wenn es dabei um technische Leiter, Oberbauleiter, Bauleiter oder Assistenten der Bauleitung geht.

Geringe Mitarbeiterbindung erhöht Fluktuationsgefahr

Aus den Gallup-Interviews zitiert die Fachzeitschrift Personalwirtschaft, „ dass die nur teilweise gebundenen Mitarbeiter lediglich Dienst nach Vorschrift machen und die gar nicht gebundenen bereits innerlich gekündigt haben. Die Befragungsergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Grad der emotionalen Bindung und der Loyalität zum Arbeitgeber. Von den hoch gebundenen Mitarbeitern haben fast alle (95 Prozent) vor, in einem Jahr noch bei ihrem Unternehmen zu arbeiten“.

Die Studie verweist neben den Stärken auf die Reserven und Chancen, die im Bereich der Mitarbeiterbindung zu finden sind. Die Fachzeitschrift Personalwirtschaft zitiert weiter: „Von den Mitarbeitern mit geringer Bindung beabsichtigen dies noch gut drei Viertel (79 Prozent) und von jenen ohne emotionale Bindung sind es nur etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent). Die Antworten auf die Frage, ob die Arbeitnehmer längerfristig bei der derzeitigen Firma bleiben wollen, machen die Unterschiede noch deutlicher. Wie die Studie zeigt, ist bei Beschäftigten mit starker Bindung auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie als Markenbotschafter für Produkte und Dienstleistungen ihres Unternehmens fungieren und dass sie dieses als Arbeitgeber weiterempfehlen“.

EMPLOYER BRANDING GENERIERT GLAUBWÜRDIGE BINDUNGSELEMENTE

Führungskräfte beeinflussen Bindungsstärke erheblich

Mangelnde Verbundenheit mit dem Unternehmen geht einher mit niedrigem Engagement bei reduzierter Motivations- und Leistungsbereitschaft. Wer sich wenig oder gar nicht gebunden fühlt, den erreicht das Führungskräfte-Verhalten nicht mehr. Gemäß Gallup sind es lediglich 22 Prozent der Mitarbeiter, die der Aussage zustimmen, dass ihre Führungskräfte sie bei der Arbeit motivieren. Daraus kann im Umkehrschluss gedeutet werden, dass 78% aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht besonders engagiert sind und dementsprechende Leistungsreserven darstellen.

Führungskräfte sollten sich bewusst machen, dass sie durch ihr Verhalten einen erheblichen Einfluss auf die Umgangskultur im Unternehmen nehmen. Emotionale Bindung wird im unmittelbaren, sozialen Arbeitsumfeld und dort insbesondere zwischen Führungskräften und deren Mitarbeitern erzeugt.

Was zu mehr Arbeitszufriedenheit beiträgt

Es gibt eine Menge Instrumente und Werkzeuge, mit denen die Arbeitszufriedenheit beeinflusst werden kann.

Das sind zum Beispiel:

  • die Be- und Entlohnung
  • der kooperativ geprägte Führungsstil
  • Weiterbildungs- und/oder Beförderungsmöglichkeiten
  • das Verhältnis der Mitarbeiter zueinander
  • allgemeine Arbeitsbedingungen, die zur Zufriedenheit beitragen

Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen messen

Die gesamte Baubranche tut sich bislang schwer, die Attraktivität ihrer unterschiedlichen Berufsbilder rund um das Thema Bauen ausreichend zu vermitteln. Großprojekte wie der BER oder Stuttgart 21 tun ihr Übriges. So wird es natürlich schwieriger, Nachwuchskräften den Zugang zur Baubranche schmackhaft zu machen.

Faktoren wie

  • hohe körperliche Arbeitsbelastung
  • negativer Stress
  • keine leistungsgerechte Vergütung
  • Ableistung vieler Überstunden
  • zu wenig Urlaub
  • schlechte Arbeitszeiten
  • mangelhafte Perspektiven
  • zu wenig Weiterbildungsangebote
  • Vereinbarkeit Beruf und Familie

beeinträchtigen in den Augen in Frage kommender Fachkräfte das Image der Baubranche. Das hat zur Folge, dass qualifiziertes Fachpersonal für Bauunternehmen zur Mangelware und damit zum Engpass wurde. Wenn Sie belegen wollen, dass es sich in Ihrem Unternehmen anders darstellt, sollten Sie eine mitarbeiterbefragung in Auftrag geben.

Transparenz über Grad der Arbeitszufriedenheit generieren

Die Branche muss sich in Personalgewinnungsfragen anders und vielerorts neu aufstellen. Sie sollte innovativer vorgehen und deutlich mehr Transparenz zeigen. Dies gilt vor allem in Fragen der Mitarbeiterzufriedenheit.

Es gibt sehr viele, vor allem kleinere und kleine Bauunternehmen, die eine hohe Identifikation und Loyalität in der Belegschaft vorweisen könnten. Aber die Fakten dazu, wo deren Mitarbeiterzufriedenheit genau steht und wodurch diese erreicht wird, kennen nicht einmal deren Verantwortliche.

So verpassen solche Bauunternehmen ihre Chancen, sich ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen. Geschweige denn dies in der Öffentlichkeit zu tun. Sie haben die erforderlichen Rahmenbedingungen für gesunde, motivierte, zufriedene und leistungsbereite Mitarbeiter längst geschaffen. Aber sie machen nichts daraus, denn Keiner erfährt es.

Mehr Wert auf Beziehungen zu Mitarbeitern legen

Es liegt auf der Hand, daran etwas zu ändern. Der geeignetste Weg dazu führt zur Mitarbeiterbefragung. Diese bringt zum Vorschein, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne in Ihrem Bauunternehmen arbeiten oder nicht, wo Ihre Stärken als Arbeitgeber liegen und wo aktuelle Reserven für eine Stärkung der Mitarbeiterbeziehung und -Bindung schlummern.

Überlassen Sie die regionale Positionierung nicht dem Wettbewerb

Die Kombination aus dem vorherrschenden Fachkräftemangel in Verbindung mit dem noch bevorstehenden, demografischen Wandel verlangt entschiedenes Handeln. Abzuwarten ist keine Option, denn dies würde bedeuten, Wettbewerbern das Feld und damit den Vorsprung zu überlassen. Bauunternehmen sollten dranbleiben, um einer möglichen Abwanderung ihrer Mitarbeiter und dem Fachkräftemangel als solchem entgegenzuwirken.

Auch kleinere Bauunternehmen sollten zeigen, dass Mitarbeiterbindung ihr zentraler Erfolgsfaktor ist. Dann sind sie für konstante Erfolge im Markt ausreichend gut aufgestellt.

Beste Grüße vom Team der BAUHERRENreport GmbHjetzt-anfragen-1